Geopolitik

Eine umfassende Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft hätte nicht nur direkte Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Beziehungen der EU und der USA. Wenn sich die beiden Wirtschaftspartner in TTIP auf ambitionierte Handels- und Investitionsregeln einigen, können davon auch Impulse für andere Länder und Regionen und für das multilaterale Handelssystem ausgehen. Darüber hinaus könnten künftig gemeinsam entwickelte Standards aufgrund der Größe des transatlantischen Marktes auch von anderen Ländern übernommen werden. So kann TTIP einen Beitrag zur politischen Gestaltung der Globalisierung leisten. Daher ist es das Ziel der neuen Handels- und Investitionsstrategie der EU-Kommission, Handels- und Investitionsabkommen nicht nur an ökonomischen Interessen, sondern auch an europäischen Wertvorstellungen auszurichten. Die EU-Kommission will im Rahmen ihrer neuen Handels- und Investitionsstrategie Handelsabkommen als Hebel einsetzen, um weltweit Werte wie nachhaltige Entwicklung, Menschenrechte, fairen und ethischen Handel sowie die Bekämpfung der Korruption zu fördern.

Öffentliche Aussagen

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„Ich bin einigermaßen überrascht, dass der Wirtschaftsminister nicht erkennt, wie wichtig das Freihandelsabkommen mit den USA ist. Wenn die Gespräche mit Washington scheitern, wird die deutsche Wirtschaft mittelfristig große Schwierigkeiten bekommen. Das kann zum Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen führen, weil Firmen Produktionen in die USA verlegen müssen. Die SPD blendet aber vor allem die geopolitische Dimension des Abkommens aus. Die Zahl der Krisen steigt sprunghaft. Russland will mit allen Mitteln zu alter Macht zurück. China betritt die Weltbühne. Der Terrorismus ist die neue Geißel der Menschheit. Und gerade in so einer Zeit müssen wir mit denen, denen wir in den Werten nahe sind, das Band noch enger knüpfen – auch mit einem Freihandelsabkommen.“

24.07.2016

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Politik

„Wir Europäer erhöhen unsere Chancen, die Globalisierung mit hohen Standards zu gestalten, wenn wir dies im Schulterschluss mit den USA tun.“

11.07.2016

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Wirtschaft

„Wir sind nicht grundsätzlich gegen Handelsabkommen. Globalisierung braucht klare und faire Regeln. Die Deregulierung der Märkte hat aber dafür gesorgt, dass die Vorteile der Globalisierung nicht fair verteilt wurden, insbesondere in den Entwicklungsländern. Und es fehlt an globalen Institutionen, die wieder ein Gleichgewicht herstellen.“

26.05.2016

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Zivilgesellschaft

„Die Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen: Für die deutsche Industrie mit ihren vielen mittelständischen Unternehmen werden die USA als Absatzmarkt und Handelspartner immer wichtiger. Neue wirtschaftliche Potenziale werden wir nur mit einem umfassenden Freihandelsabkommen nutzen können. Wir sollten die transatlantischen Beziehungen stärken. Die Exportnation Deutschland braucht angesichts der geopolitischen Krisen nachhaltige Wachstumsimpulse. Deshalb muss die Politik alles daran setzen, die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen mit den USA zügig zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.“

02.03.2016

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Wirtschaft

„Noch mehr Grenzöffnung für Waren und Geld – das war schon oft ein wirtschaftspolitisches Rezept, wenn Ratlosigkeit sich breit machte. So ist denn auch das TTIP ein geniales Werk in Zeiten, in denen die Geldwirtschaft an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gekommen ist. Staatlich gesicherte Unternehmensrendite, Wohlstand für einige und Wirtschaftswachstum für Überflussgesellschaften – das alles soll ganz einfach erreicht werden, indem auf einen noch freieren Güterverkehr gesetzt wird.“

28.01.2016

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Presse

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